Alles Wissenswerte zur OP des Grauen Stars

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Die OP des grauen Stars wird sehr häufig durchgeführt. Gerade im Alter erkranken sehr viele Personen an dieser Augenerkrankung. Der graue Star Operation wird auch als Kataraktoperation bezeichnet. In den Industrieländern zum Beispiel sind es pro Land ca. 600.000 Personen jedes Jahr, die sich einer solchen grauen Star Operation unterziehen, beispielsweise in der Augenarztpraxis Martin Heuck. Auf der Welt sind es demnach bis zu 100 Millionen Menschen, die sich den Grauen Star operieren lassen.   

Die Operation wird in der Regel beim Augenarzt ambulant gemacht. Das bedeutet, der Patient kann anschließend wieder nach Hause gehen. Die OP dauert in der Regel 30 Minuten. Sie erfolgt auf mikrochirugischem Weg und wird mit der Hilfe eines Mikroskops durchgeführt. Es gibt hierfür spezielle Kliniken, die die OP anbieten, aber auch Praxen führen den Eingriff am Auge durch.   

Bei der OP wird die trübe Linse des Auges entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Heutzutage muss aber nicht mehr die komplette Linse entfernt werden. Die Linsenkapsel des Auges hinten und an den Seiten wird beibehalten.   

Die künstliche Linse besitzt dieselbe Brechkraft, wie die menschliche Linse. Es wird hier die genaue Linsenstärke berechnet. Der Arzt führt für diese Feststellung eine Untersuchung mit dem Ultraschall durch. Das Gerät misst die Brechkraft. Wenn die OP überstanden ist, hat die neue Linse eine Lebensdauer bis zum Tod. Sie wird nicht ausgetauscht.   

Ob ein Patient operiert werden muss, hängt davon ab, ob dies nötig ist. Hierzu wird eine Untersuchung beim Arzt vorgenommen. Dieser legt auch fest, wann die OP nötig wird. In erster Linie ist hier wichtig, dass der Patient wieder richtig sehen kann. Viele Menschen fühlen sich stark beeinträchtigt, wenn sie nicht mehr so gut sehen können. Dies ist aber immer individuell zu betrachten. Menschen, die einen Führerschein besitzen, sollten im Alter einen Sehtest machen. Meist ist hier die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Grauen Star dann nicht möglich. Viele Personen haben auch Angst vor der OP. Dies spielt bei der Entscheidung für oder gegen die OP ebenfalls eine entscheidende Rolle.   

Bei verschiedenen Berufen, wie zum Beispiel dem Pilot oder auch beim LKW Fahrer muss daran gedacht werden, dass diese Personen meist eine OP in einem frühen Stadium der Erkrankung haben müssen. Hier spielt das eigene Empfinden keine Rolle und muss außer Acht gelassen werden.   

Zudem sollte auch abgeklärt werden, ob und in wie weit andere Krankheiten am Auge vorliegen. Dies ist mit dem Arzt zu besprechen. Auch ist zu klären, wie die Sehschärfe sich nach der OP verbessern wird, was hier möglich gemacht werden kann für ein besseres Leben und eine gute Lebensqualität. Es gibt auch zusätzliche Augenkrankheiten, bei denen das Ergebnis nach der OP schlechter ausfällt.


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